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    1. Definition

      Ergotherapie ist eine Behandlungsmethode, die sich an Menschen jeden Alters richtet, die in ihrer täglichen Handlungsfähigkeit teilweise oder ganz eingeschränkt sind. Der Ergotherapeut unterstützt und begleitet diese Menschen auf psyschicher, körperlicher und sozialer Ebene.

Ziele

Ziel der Behandlung ist, dass der Patient sein alltägliches Leben so gut wie möglich meistern kann. Dies wird erreicht durch unterschiedliche Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel Massagen, Training der Selbstständigkeit, Verbesserung der Bewegungen und Konzentration, Training der Fein- und Grobmotorik usw.

An wen wendet sich diese Behandlung?

Die Ergotherapie richtet sich somit an alle, die an folgenden Problemen leiden:

• Störung des Bewegungsablaufs infolge neurologischer oder orthopädischer Schädigungen: krampfhafte Lähmungen, Epilepsie, Wasserkopf (Hydrocephalie), offener Rücken (Spina Bifida), Muskelschwund (Muskeldystrophie), etc.
• Störungen der sensomotorischen Entwicklung und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Denkprozesse
• Störung der Wahrnehmungsfähigkeit und –verarbeitung
• Ausfallerscheinungen, bzw. Verzögerungen in der sozialen Entwicklung, der Beziehungsbildung und der Kommunikationsfähigkeit.
• Psyschiche Erkrankungen und Verhaltensstörungen
• Sinnesbehinderungen, wie zum Beispiel Taubheit, Blindheit, etc.

Behandlungsmethoden

Mögliche Behandlungswege können sein:

• Training der Selbständigkeit im lebenspraktischen Bereich (Körperpflege, Mahlzeiten, An- und Auskleiden, Hilfsmittelversorgung)
• Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Koordination und der Tonusregulation, durch spezifische Übungen, Massagen und das Erlernen von Entspannungsübungen.
• Verbesserung der Ausdauer, der Konzentration und der kognitiven Leistungen
• Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten, der Grob- und Feinmotorik, und der Sensibilität
• Hirnleistungstraining (z.B. Orientierung, Ausdauer Handlungsplanung und Denkprozesse, Konzentration und Merkfähigkeit)

    1. Definition

      Die synergetische Reflextherapie ist eine manuelle Behandlung, die ursprünglich von Dr. Pfaffenrot nur für Kinder mit Cerebral Parese gedacht war.

      Anwendungsbereiche

      Durch seine vielseitige Anwendung, kann diese Therapie jedoch für alle Patienten interessant sein, die an folgenden Symptomen leiden:
      • Störung des Bewegungsapparates durch neurologische oder orthopädische Schädigungen (zum Beispiel: Multiple Sklerose, Schlaganfall, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, Frakturen, Arthrose, Rheuma, Skoliose, …)
      • Migräne und Schlafstörungen
      • Sensitive Störungen wie zum Beispiel Taubheitsgefühle
      • Chronische Schmerzen (z.B.: Rheuma, Fibromyalgie, …)

      Historik

      Diese Methode wird Reflextherapie genannt, da durch eine Ganzkörpermassage verschiedene Reflexzonen an Füßen, Beinen, Händen, Armen und Rücken stimuliert werden.
      Die synergetische Reflextherapie ist eine Kombination aus bewährten Therapien, wie zum Beispiel der Fussreflexzonentherapie, der Osteopathie, der Kinesitherapie und der Akupunktur. Sie betrachtet den Menschen als Ganzes und wird deshalb „synergetische“ (Synergie = Zusammenspiel) Reflextherapie genannt