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COACHING

Gesundheit, Beziehung, Persönlichkeit, Beruf

SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN

Familien, Organisationen, Teams und Gruppen

LERNBERATUNG

Stressabbau in der Schule, Lernförderung, Supervision

ERLEBNISPÄDAGOGIK

Schulklassen oder sonstige soziale Einrichtungen

KÖRPERARBEIT

Bewegung für Jedermann

Ria Gillessen-Joucken

geb. 1964, verheiratet, Mutter von 2 Kindern

• Dipl. Sport- und Biologielehrerin (Lüttich, 1985) – seit 25 Jahren im Unterrichtswesen tätig
• Organisation von Erlebnispädagogik
• Weiterbildungen in
- Achtsamkeitstraining
- Mediation – Streitschlichtung
- Kinesiologie: touch for health, brain gym, three in One concepts, movement dynamics
• Ausbildung zur systemischen Aufstellerin und Beraterin bei Eurasys in Nettersheim mit Abschluss im Jahr 2009


Einzelarbeit oder Gruppenaufstellungen zu folgenden Themen:

Schule:
Lernschwierigkeiten, Konzentrationsmangel, Verhaltensauffälligkeiten wie ‚Klassenclown’, Mobbing, Leistungsdruck, Versagens- und Prüfungsangst,…

Erziehung:
Mangelndes Selbstwertgefühl, Konflikte zwischen Eltern und Kindern: was klappt nicht?
Regeln durchsetzen, miteinander reden,…

Beruf:
Stress im Job, Konflikte am Arbeitsplatz, Unentschlossenheit bei der Berufswahl, Unzufriedenheit, …

Partnerschaft - Beziehung:
Ist die Ehe, Beziehung noch zu retten? Wie kann man eine Krise überstehen? Sie redet zu viel - er versteht mich nicht,… - oder ähnliche Verständigungsschwierigkeiten.

Gesundheit:
Wie gehe ich mit meiner oder der Krankheit eines Nahestehenden um? Chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, Depression,… - was steckt dahinter?

Sonstige Themen, die sich aus dem Zusammenleben von Menschen ergeben.

• Erarbeitung von Rahmenbedingungen für gelungenes Lernen durch Ordnung und Struktur

• Förderung einer persönlichkeitsorientierten Entwicklung des Einzelnen

• Stärkung eines gesunden Selbstbewusstseins und Anregen der Kreativität

• Aufbau der Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit

• Abbau von Lernblockaden

• Wecken von Motivation und Freude an der Arbeit

• Lösungsorientierte Konflikt- und Stressbewältigung

• Stärkung und Förderung der Klassengemeinschaft und des Gruppen- bzw. Teamgeistes

• Achtungsvoller Umgang miteinander

• Bekämpfung der allgemeinen Abstumpfung und Gefühlsarmut

Einzelarbeit

Unter Einzelarbeit verstehe ich die Betreuung von Personen mit persönlichem oder beruflichem Anliegen. Sei es als Paar, Eltern mit ihren Kindern oder einzelne Personen. Die Arbeitstechnik wird der jeweiligen Problemstellung angepasst.


• Beratung

• Gespräch

• Einzelsetting

Gruppenarbeit

Einerseits bearbeiten Teams, Gruppen (z.B. Schulklassen,Familie, Jugendarbeiten...) ein bestimmtes Thema mittels verschiedener (nebenan im Einzelnen angeführter) Techniken. Andererseits treffen sich Einzelpersonen mit unterschiedlichen Fragestellungen und beleuchten diese anhand von systemischer Aufstellungsarbeit bei der die Mitarbeit der Gruppenmitglieder vorausgesetzt und der Schutz der persönlichen Sphäre durch Diskretion gewährleistet ist.


• Supervision

• Mediation

• Körperarbeit

• Gesprächskreis

• Aufstellungsarbeit

Geschichtliches

Vorläufer der Aufstellungsarbeit kommen aus dem Psychodrama nach Jakob Levy Moreno (1989-1974) und aus den Familienskulpturen und Rekonstruktionen nach Virginia Satir (1916-1988). L. Moreno, ein österreichischer Arzt, wählte Stellvertreter für die betreffenden Personen eines zu betrachtenden Konflikts und V. Satir betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung der Position von Familienmitgliedern bzw. Organisationsmitgliedern.
In den 1980er Jahre lernte der Psychoanalytiker Bert Hellinger die Effekte der Familienaufstellung kennen und baute diese Methode weiter aus. Inzwischen haben sich aus der ursprünglichen Familienaufstellung verschiedene Aufstellungsformate wie etwa Organisationsaufstellungen, Teamaufstellungen, Strukturaufstellungen,… und phänomenologische und sogar spirituelle Aufstellungen (z.B. das Stufenmodell von W. Nelles) entwickelt. Wichtige Einflüsse auf die moderne Aufstellungsarbeit haben Elemente aus der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson(1901-1980) und der lösungsfokussierten Therapie, die lösungsorientiert statt problemorientiert arbeitet.

Arbeitsweise

In der Regel findet vor der Aufstellung ein detailliertes persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch statt. Dabei wird die Arbeit als solche erklärt, der Hintergrund des jeweiligen Problems erfasst und der Rahmen und die Form –offene Themen- Familien- Symptom- oder Lebensaufstellungen bzw. verdeckte SSC-Aufstellungen (systemic story constellation) festgelegt. Darüber hinaus wird festgestellt, dass die Arbeit auf Wunsch und in alleiniger Verantwortung des Klienten erfolgt.
Das gute Gelingen einer Aufstellung hängt zudem von der Offenheit des Klienten, der Annahme des Erlebten und der Diskretion des Einzelnen ab: tiefere emotionale Prozesse werden nicht gerne‚zerredet‘.

Aufstellen :
Die Aufstellungsarbeit kann in der Gruppe oder auch im Einzelsetting durchgeführt werden, sie gründet auf der räumlichen Darstellung von Beziehungen.
Beim Eizelsetting erfolgt dies mittels Gegenstände wie Figuren, Papier, Tücher, Perlen, Plüschtiere,…

Die Aufstellungsarbeit kann in der Gruppe oder auch im Einzelsetting durchgeführt werden.
Das Aufstellen gründet auf der räumlichen Darstellung von Beziehungen, sei es durch Personen oder Gegenstände wie Figuren, Tücher, Perlen, Plüschtiere,…
Der Klient wählt Personen, die z.B. Mitglieder aus seiner eigenen Familie vertreten.
In der Gruppenaufstellung wählt der Klient Personen als Stellvertreter aus, die den sich aus der Jetzt-Situation resultierenden Wahrnehmungen, Impulse und Bewegungen folgen wie z.B.:

- Veränderungen im Körperempfinden
(Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen,…)
- Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe,…
- plötzliche Impulse, die Position im Raum zu verändern
- unerwartete Gedanken und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System
- Emotionen wie Ärger , Erleichterung, Unruhe, Last, Freude, Lust,…

Im Laufe dieses Prozesses sind sowohl die Ursache eines Problems (Vergangenheit) als auch ein Lösungsweg (Gegenwart und Zukunft)zu erkennen.

Schwerpunkte


Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in zwei Einsatzbereichen:

• Schule und Erziehung
• Arbeit mit Privatpersonen und Familien.

Einleitung



Kinder und Jugendliche sollen die Chance haben, sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln. Sie sollten nicht verängstigt und resigniert, sich als Versager verstehend, den Weg in die Zukunft antreten müssen.
Leider ist immer häufiger zu beobachten, dass unerklärliche Lernschwierigkeiten auftreten und den Betroffenen in seiner schulischen Karriere stark einschränken.

• Unordnung, Konzentrationsmangel und verringerte Aufnahmefähigkeit, mangelnde Ausdruckskraft, Prüfungs- und Versagensängste führen dazu, dass Schüler unfähig sind, den Anforderungen in der Schule oder in der Ausbildung zu genügen.

• Beobachtungen in der Klasse weisen auf Defizite im sozialen Verhalten hin, angefangen mit der Rolle als „Klassenclown“, Ausgrenzung durch Mitschüler, Erpressung auf dem Schulhof, Mobbing bis hin zu aggressivem Verhalten und Gewalt gegen sich oder andere.

• Mangelndes Selbstbewusstsein,…und nicht zuletzt Süchte in den verschiedensten Formen stellen weitere Hindernisse für eine positive Entfaltung der Kids und Teens dar.

Diese Störungen hindern junge Menschen daran, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. So mancher „bleibt auf der Strecke“.
Schule oder Ausbildungsplatz sind Orte, an denen Probleme auffallen und wahrgenommen aber nicht immer gelöst werden können.
Die wirkliche Lösung vieler Probleme von Jugendlichen und Kindern fällt in den Kompetenzbereich des Elternhauses. Notwendigerweise entstehen aus dieser Überlegung zwei fundamentale Fragen:

Was kann und soll Schule leisten? Was können Eltern und Erziehungsberechtigte tun, um Ihren Kindern zu helfen?

Ich werde nicht ausführlich auf diese Fragen eingehen.
Das Resultat meiner Überlegungen ist das Angebot durch



➢ meine Arbeitskraft als Lehrerin in der Schule
➢ meine Aktivitäten bei Medikos: LAZOE – Lernberatung - syst. Aufstellungen - Supervision
➢ mein Konzept zur ganzheitlichen Stress- und Konfliktbewältigung im pädagogischen und sozialen Bereich – Erlebnispädagogik -

Motivation


Vor einigen Jahren, kurz nach Abschluss meiner Grundausbildung als Systemaufstellerin habe ich erkannt, dass diese innovative Methode für das Unterrichtswesen Antwort auf viele aktuellen Herausforderungen der modernen Gesellschaft, und deshalb auch Schullandschaft, geben kann.
Meine Motivation liegt in dem Bestreben, den Lehrpersonen und Schülern Hilfe anbieten zu können, um den heutigen Anforderungen, die nicht mehr die gleichen sind wie vor 20 Jahren, in der Schule gerecht zu werden. Dies soll in dem für Ausbildung und Erziehung gemäßen Rahmen geschehen, ohne dass Betroffene mit Grenzüberschreitungen konfrontiert werden.
Schule ist, auch in der heutigen Zeit, in erster Linie Lehranstalt und hat zudem die Aufgabe möglichst gute Bedingungen für gelungenes Lernen zu schaffen. Dazu gehört nicht zuletzt, den Schüler dahin gehend zu unterstützen, dass er sich für seine Ausbildung interessiert und engagiert.

Themenbereiche für Gruppen, Teams und Klassen


• Konfliktbewältigung, Streitschlichtung

• Mobbing

• Aggressives Verhalten oder sonstige Verhaltensstörungen

• Gewalt gegen sich, andere oder Gegenstände

• Ängste: Prüfungsangst, Versagensangst, …

• Lernschwierigkeiten:
Konzentration, Ordnung, Ausdruck, Sauberkeit, Kommunikation, ...

• Süchte: Drogen, Esssucht, …

Arbeitsweise




• Schwerpunkt ist die Arbeit mit Schülern und dem Lehrpersonal vor Ort:

-Regelmäßige Kreisgespräche in der Gruppe oder auch Einzelsettings, beziehungsweise Beratung und Supervision zur Konfliktsituation. Diese Begleitung wird dem jeweiligen Missverständnis angepasst.

-Erlebnispädagogik: mehrtägige Aufenthalte außerhalb der Schule, eingebettet in sportliche und kulturelle Aktivitäten, bieten eine ideale Plattform, sonst abweisende Schüler zu erreichen.

• Eine weitere wichtige Säule besteht in der Elternbetreuung, weil hier der Ursprung vieler Schulprobleme zu finden ist. Dies ist jedoch völlig unabhängig von der Schule zu betrachten – diese kann lediglich Kontakte herstellen - .

• Nicht nur für Schüler und deren Familien ist Aufstellungsarbeit eine gute Methode, um verschiedene Lebenssituationen besser meistern zu können, auch für das Schulpersonal bietet es die Möglichkeit Persönlichkeitsentwicklung zu erfahren, oder berufliche sowie persönliche Konflikte aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.

• Darüber hinaus kann man mittels Organisationsaufstellungen auf Struktur- und Organisationsdefizite innerhalb des Schulsystems hinweisen

Arbeitsformen


INNERHALB DER SCHULE oder soziale Einrichtung

a) Schüler, Kinder und Jugendliche::

• Betreuung in der Gruppe bei allgemeinen Themen:
Mobbing, Ängste, Motivation, …
• nur in Ausnahmefällen Einzelsetting bei Themen wie
z.B. Achtung vor den Eltern, …

b) Lehrer, Erzieher und Schulpersonal:

• Supervision
• Coaching im Einzelnen

c) Verwaltung:

• Organisationsaufstellungen

AUSSERHALB DER SCHULE oder sozialen Einrichuntung: Kombination von Aufstellungsarbeit und Erlebnispädagogik

Ein mehrtägiger (3-5 Tage) Aufenthalt in der belgischen Eifel, in einem kleinen Dorf, direkt an der Sprach- und Kulturgrenze zwischen der Wallonie und der DG (Deutsch- Französisch).
Dort erwartet die Teilnehmer eine Kombination von sportlichen Erlebnissen und Herausforderungen, eingebettet in Kultur oder Gesundheitsberatung und begleitet vom allabendlichen Gesprächskreis.

Unterkunft in Chalets mit Mehrbettzimmern und entsprechender Infrastruktur, Verpflegung auf Anfrage.


INHALTLICHE ZUSAMMENSETZUNG

• Gruppenphasenangepasste Spiele

• sportliche und kulturelle Aktivitäten

• Techniken aus verschiedenen Bereichen
(Atemtechniken, Farbbalance, Meditation,…)

• Gesprächskreis, Mediation,…

Wenn Krankheit oder ein Schicksalsschlag, wenn Paarkonflikte oder Probleme am Arbeitsplatz bzw. in der Schule das Leben in solcher Weise beinträchtigen dass der Alltag kaum zu leben ist, sollte die Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Themenbereiche für Einzelpersonen

• Konflikte in der Familie (Erziehung, Paarprobleme, …)
• Schwierigkeiten oder Scheitern im Beruf
• Krankheiten ( z.B. Depression, Migräne, Fibromyalgie, Essstörungen, Süchte, …)
• Traumatische Erlebnisse (Krieg, plötzl.Tod, Heimatverlust, Verbrechen, Unfälle, Missbrauch, Fehlgeburt,…)
• Unterstützung bei schwerer Krankheit (z.B. Krebs, …) Lernstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten
• Mobbing
• Prüfungs- und Versagensängste
• Auffälliges Verhalten (Klassenclown oder Zappelphilipp)
• Mangelndes Selbstbewusstsein

Arbeitsform

Die Vorgehensweise geschieht sowohl durch Einzel- als auch durch Gruppenarbeit. An dieser Stelle möchte ich auf das Menu ‚Methoden’ hinweisen.

Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Medikos und fragen nach LAZOE- Lernberatung - systemische Aufstellungsarbeit – Supervision